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Geleaste Fahrzeuge tunen?
Montag, 05. Dezember 2011 um 09:42 Uhr
Die Situation ist nicht selten: Jemand bekommt einen Geschäftswagen gestellt, den er voraussichtlich eine ganze Weile nutzen wird. Ist der Wagen ein Leasingfahrzeug und wird ausschließlich von einer Person genutzt bzw. dieser zur freien Verfügung gestellt, kann man sich als Empfänger dieses Wagens schon fragen: Darf ich den jetzt nach meinen Wünschen verändern, oder mache ich in diesem Fall einen Fehler, den ich später bei der Rückgabe teuer bezahlen muss? Meist dreht es sich um schicke und neuere Autos, wenn diese Frage im Raum steht, denn bei einem alten, verbeulten Baustellenfahrzeug oder Lieferwagen wird das Thema Tuning seltener angesprochen.

Ein Beispiel


Gesetzt den Fall, jemand bekommt als Geschäftswagen einen flotten BMW, ein Cabrio E 93 zum Beispiel. Um diesen Wagen optisch und von der Leistung her aufzumotzen, gibt es etliche Möglichkeiten. Man kann einen BMW Spoiler kaufen oder einen ganzen E 93 Spoilersatz, rundum zusätzliche windschnittige Anbauten montieren, neben den Klassikern Heckschürze und Heckspoilerlippe gibt es auch Frontlippe und Spoiler für die Schweller. Dann gibt es natürlich Auspuff Tuning für BMW in großer Auswahl, erste Wahl der Fans ist meist eine schöne Anlage mit vier Rohren. Es gibt Spezialisten, die beschränken sich beim Auspuff Tuning auf den Endschalldämpfer, damit man es sehen kann – und das bringt dann natürlich gar nichts, weil man immer die ganze Anlage verändern muss, um Nadelöhre zu vermeiden.

Vorher fragen oder vor der Rückgabe vertuschen


Wer plant, sein geleastes Fahrzeug zu verändern, hat zwei Möglichkeiten: Entweder er plant und realisiert alle Veränderungen so, dass er sie notfalls ohne Spuren wieder rückgängig machen kann, oder er fragt den Händler einfach. Viele haben gar nichts dagegen, wenn die Umbauten nicht in Eigenregie, sondern von einem zertifizierten Fachmann durchgeführt werden. Vielleicht ist der Händler und Leasingpartner gleichzeitig Kfz-Meister und könnte nach Absprache der Kosten den Wagen sogar selbst tunen. Als Faustregel gilt: Vom Chiptuning geleaster Fahrzeuge sollte man die Finger lassen.