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| Q5: Der Öko-Audi |
| Mittwoch, 09. November 2011 um 18:51 Uhr |
Seit diesem Jahr kann man den neuen Audi Q5 mit Hybridantrieb auf den Straßen sehen. Allerdings muss man genau hinsehen, um zu erkennen, dass es sich um den Öko-Q5 handelt, denn das Design und die Form sind mit dem Rest der Baureihe identisch. Gleiche Abmessungen, gleiche Länge, gleicher Look. Nur die besonderen Alufelgen, schicke Neunzehnzöller und ein paar Schriftzüge auf den Kotflügeln und an der Heckklappe verraten die Hybridvariante. In ersten Tests und in diversen Ratgeber schnitt das elegante und sportliche SUV mit seinem 2l Benzinmotor und dem zusätzlichen Elektromotor gut ab. Der Öko-Audi fährt sich kraftvoll, wie man das von der Marke gewohnt ist, der Innenraum ist großzügig geschnitten, edel ausgestattet und solide verarbeitet. Nur der Kofferraum ist kleiner, das ist der großen Batterie für den Hybridantrieb geschuldet, die unter dem Laderaum ihren Platz hat. Die gesamte Hybridtechnik soll laut Herstellerangaben um die 130 kg wiegen.Hybrid-Audi, die ZweiteWer erinnert sich noch an den Audi Duo? Ende der Neunziger erschien er auf dem Markt und hätte als erstes europäisches und serienmäßig hergestelltes Hybridauto eigentlich wie eine Bombe einschlagen müssen. Der Duo kam mit einem Turbodiesel von 990 PS und einem Elektromotor von 21 kW daher, kostete 60.000 Deutsche Mark, und niemand wollte ihn haben. Nachdem bis 1998 nur 100 Fahrzeuge verkauft worden waren, stellte Audi die Produktion ein. Jetzt sind natürlich Fans und Feinde der Marke gleichermaßen gespannt, ob der jetzt, 14 Jahre später, dem Markt vorgestellte Q5 Hybrid Quattro zu dem Erfolg wird, zu dem sein Vorgänger hätte werden sollen. Die Technik im Q5Herz des neuen Q5 ist der Hybridantrieb, bestehend aus einem immerhin 211 PS starken 2 l TFSI Benzinmotor und einem 40 kW oder 54 PS starken Elektromotor. Das maximale Drehmoment, das der Elektromotor liefert, beträgt 210 Nm, das gesamte System bringt 480 Nm. Durch spezielle Lagerungstechnik bei der Kurbelwelle und Feintuning des Turboladers soll die Energie besser umgesetzt werden. |

