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Radarfallen Daten werden oft falsch ausgewertet
Montag, den 06. April 2009 um 08:53 Uhr

blitzerNeue Statistische Ergebnisse haben herausgestellt, dass 2 von 3 Messungen der Radarfallen mangelhaft sind. Eine erschreckende Zahl, die zum Leidwesen vieler Autofahrer mit hohen Strafen verbunden ist. Wer hat denn Lust eine Strafe von 450 Euro zu bezhalen, obwohl die Schuld an einem anderen Autofahrer liegt?

Verkehrsdelikte – die falschen müssen büßen

Das problematische an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass der Autofahrer in der Beweispflicht liegt, d.h. dem Autofahrer wird ein Verkehrsdelikt vorgeworfen und muss nun seine Unschuld beweisen. Dies kann durchaus als ungerecht gewertet werden, denn wie kann es sein, dass ein Vorwurf durch den potenziell beschuldigten widerlegt werden muss?

Doch worauf sind die fehlerhaften Auswertungen zurückzuführen? Ein technischer Fehler ist in den meisten Fällen auszuschließen, häufiger ist es allerdings der Fall, dass menschliche Fehler hinter den nicht richtigen Schlussfolgerungen liegen. Beispielsweise kann eine Radaranlage falsch justiert worden sein oder beim Auswerten der Fotos wird das falsche Fahrzeug identifiziert, da der Messstrahl an der falschen Stelle vermutet wird. 

Beamte müssten demnach eine Auffrischung ihrer Kenntnisse in Erwägung ziehen, damit sie kompetenter ihre Arbeit nachgehen können. Schließlich häufen sich in dieser Richtung die Beschwerden. Zumal die Bußgelder sich deutlich verschärft haben…