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Das Auto in der Familie verkaufen
Donnerstag, den 12. März 2009 um 10:06 Uhr

Ein Autoverkauf in der Familie ist nicht immer die beste Wahl, denn sollten nach kurzer Zeit Mängel am Fahrzeug bestehen, endet dies nicht selten in einem Familienstreit. Aus rechtlicher bzw. juristischer Sicht ist ein Verkauf aber überhaupt kein Problem. Das Fahrzeug wird vom bisherigen Halter abgemeldet oder von der Person, die das Fahrzeug erhalten soll, per Vollmacht abgemeldet. Der neue Halter meldet das Fahrzeug mit dem Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein wieder an. Somit ist der Halter- bzw. Besitzerwechsel abgeschlossen.

Kaufvertrag oder nicht?

Für die öffentliche Hand spielt es keine Rolle ob ein Kaufvertrag geschlossen wird, oder das Fahrzeug verschenkt wird. Als Eigentümer kann man im Prinzip machen was man will. Es ist aber immer empfehlenswert einen Kaufvertrag aufzusetzen, dies bildet nämlich die Grundlage im Falle eines Rechtsstreits. Ein konkretes Beispiel soll das verdeutlichen: Ein Vater möchte seinem Sohn sein altes Auto verkaufen bzw. schenken. Der Sohn wird offizell dann Besitzer, wenn er das Fahrzeug auf seinen Namen anmeldet. Wenn das Fahrzeug nicht umgemeldet werden soll, beispielsweise aus versicherungstechnischen Gründen, dann sollte ein Kaufvertrag aufgesetzt werden. Dieser bestätigt dem Sohn den Besitz des Fahrzeugs.

Kaufvertrag auch in der Familie abschließen

Ein Fahrzeugtausch innerhalb der Familie ist immer ein gewagtes Spiel, denn wer möchte seinem Sohn einen Kaufvertrag unter die Nase legen oder wer möchte seinen Vater verklagen, wenn das Fahrzeug zwei Stunden nach dem Verkauf den Geist aufgibt. Auch wenn es etwas skurril klingt, man sollte wirklich alles so machen, wie man es auch mit einem fremden Käufer machen würde. Im Rechtsfall erleichtert dies den Prozess und zeigt klare Verhältnisse auf. Die persönlichen Probleme, die dabei entstehen, kann auch ein Kaufvertrag nicht verhindern.

Hier geht es zum Muster Kaufvertrag