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Autos sind teuer
Sonntag, den 08. März 2009 um 17:47 Uhr

 Nach dem Erhalt des Führerscheins direkt ins eigene Auto steigen, können mittlerweile die wenigsten Fahranfänger. Wer sich das Auto selbst beschaffen muss und zu dem keinerlei Unterstützung bei der Unterhaltung bekommt, muss sich schon strecken um das Auto auch wirklich finanzieren zu können. Natürlich gibt es Ausnahmen.

 

Damit die Autokosten im Rahmen bleiben, sollte man sein Fahrzeug nach der Versicherungseinstufung heraus suchen. Dies ist für den Fahranfänger nämlich der größte Posten bei der Finanzierung eines Fahrzeugs. Wer die Möglichkeit hat, sollte ein Familienmitglied bitten, dass neue Auto als Zweitwagen anzumelden. Nach einigen Jahren können dann die heruntergefahrenen Prozente überschrieben werden. Ein ziemlicher Trugschluss erlebt man beim akribischen Fahrzeugvergleich nach der Versicherungseinstufung. Nicht selten ist ein Mittelklassewagen der Edelhersteller Audi, BMW oder Mercedes in der Versicherung günstiger, als ein Kleinwagen.

Die typischen Anfängerautos wie Renault Clio, Opel Corsa, VW Polo oder Peugeot 207 sind verhältnismäßig besonders teuer. Dies liegt eben daran, dass diese Fahrzeuge in viele Unfälle durch Fahranfänger verwickelt sind. Ein weniger beliebter Kleinwagen, wie ein Fiat Punto oder ein Seat Arosa, sind da deutlich günstiger, weil weniger gefahren.

Kostenpunkt Auto

    Wenn man nun seine Richtung gefunden hat, kann man sich auf dem Markt umschauen. Wer die Möglichkeit hat einen Neuwagen zu kaufen, der kann sich diesen nach Belieben konfigurieren. Der Gebrauchtwagenkäufer muss prinzipiell das nehmen, was da ist. Bei der Anschaffung sollte man sich nicht von älteren „Traumwagen“ mit viel PS blenden lassen. Oftmals sind solche Fahrzeuge mit heftigen Mängeln besehen und kosten doch noch einiges mehr in der Versicherung. 

 

In Zeiten der hohen Spritpreise, die nebenbei auch nicht kalkulierbar sind, sollte man von Spritschluckern Abstand halten. Zwar locken große Motoren, wenn diese aber 13 und mehr Liter im Alltag vernichten, dann geht das auf die Dauer ganz schön ins Geld. 
Ein weiterer Punkt ist die Steuer für das KFZ. Momentan wird noch der Hubraum zur Bemessung heran gezogen, jedoch wird die zukünftige Steuerreform Autos mit hohem Verbrauch, großem Hubraum und hohem CO2 Ausstoß arg zusetzen. Auch auf die Umweltzoneneignung sollte geachtet werden, ansonsten braucht man bald ein neues Auto um wieder in die Stadt fahren zu dürfen.

 

Automobile sind in ihren Unterhaltungskosten gestiegen

 

Grundsätzlich soll sich der Fahranfänger bei seiner Kalkulation in das Gedächtnis rufen, dass ein Auto mehr Geld verschlingt, als nur den Anschaffungspreis. Die gefahrenen Kilometer pro Jahr sollten geschätzt werden und anhand dessen die Versicherungsprämie, sowie die voraussichtlichen Spritkosten berechnet werden. Etwas Bargeld für etwaige Reparaturen ist für alte Autos sehr förderlich. Ein Blender lässt sich zwar nicht immer leicht erkennen, mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das Risiko jedoch minimieren. 
Wenn man einen Vergleich zieht und die Kosten von vor zehn Jahren betrachtet, sieht man, dass die Kosten in allen Bereichen explodiert sind. Die Autos waren billiger, ebenso der Sprit und die Versicherung. Bei einigen Fahrzeugen kann jedoch die neue Steuerreform höhere Kosten verursachen, da schlechter CO2-Wert.