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Fertiggarage kaufen oder Garage selber mauern?
Donnerstag, den 29. August 2013 um 00:00 Uhr

Die Frage stellt sich immer bei der Planung eines Garagenbaus. Fertiggarage, Betongarage oder Massiv selbst gemauert? Was ist sinnvoll? Keine leichte Frage. Doch es gibt Entscheidungskriterien die bei der Auswahl helfen.

Was haben alle unterschiedlichen Garagentypen gemeinsam?

Jeder "Unterstellplatz" braucht ein Fundament, die Statik muss stimmen und in der Regel wird eine Baugenehmigung benötigt. Doch auch hier ergeben sich Unterschiede. Eine Stahl- oder Betonfertiggarage braucht nur ein Streifen- oder Punktfundament; eine Massivgarage dagegen eine Bodenplatte.

Stahl- und Betonfertiggaragen:

Die Stahlfertiggaragen sind günstiger als die Betonfertiggaragen. Der Preisunterschied liegt je nach Ausstattungsvariante bei einer Einzelgarage zwischen zwei- und dreitausend Euro Beide Typen brauchen ein Punkt- oder Streifenfundament und die Montage geht innerhalb weniger Stunden vonstatten. Die Lebensdauer einer Fertiggarage beträgt rund 15-25 Jahre.

Doch ist die Fertiggarage wie auf www.fertiggarageninfo.de für alle Anwendungszwecke geeignet? Nein, vor allem bei der Stahlgarage gibt es Einschränkungen. Bei einer Stahlgarage ist eine Dachterrasse ausgeschlossen. Auch weist die Stahlgarage eine sehr schlechte Wärmedämmung auf und durch die dünne Wand ist eine Garage in Hanglage mit entsprechendem Erddruck ungeeignet.

Auch die Eigentleistung sind bei Stahl- und Betonfertiggargen sehr gering. In der Regel kann das Streifen- oder Punktfundament selbst erstellt werden. Alle anderen Arbeiten lohnen sich nicht selbst durchzuführen.

oder doch selber bauen?

Viele trauen sich nicht zu eine massive Garage selbst zu bauen. Doch es ist einfacher und vorallem kann viel Geld durch Eigenleistung gespart werden. Worauf muss geachtet werden? Die Planung und Statik sollte durch einen Architekten vorgenommen werden. Dann wird anstatt einem Punkt- oder Streifenfundament eine massive Bodenplatte benötigt. Die Verschaltung und das Einbringen der Armierung kann selbst duch geführt werden. Der Beton wird dann durch das ortsansässige Betonwerk geliefert.

Nach rascher Trocknung kann mit dem Mauern begonnen werden. Auch hier nur Mut. Heute gibt es Mauersteine, die wie Legosteine verarbeitet werden und mit einer Dünnbettmörtelschicht verbunden werden. Die preisgünstigste Variante sind Kalksandsteine. Innerhalb kürzester Zeit sind die Mauern hochgezogen, dann nur in der oberen Schicht einen Ringanker erstellt und fertig ist der Rohbau.

Soll ein Flachdach die Garage zieren, empfiehlt es sich, dass nun der Profi zum Einsatz kommt und eine Betondecke professionell erstellt, anderenfalls ist ein Zimmermann sinnvoll, der die Dachkonstruktion erstellt. Hier sollte die Eigenleistung aufhören. Durch den Einsatz der Eigenleistung lässt sich eine Menge Geld sparen. Je nach Grad der Eigenleistung können einige Tausend Euro gespart werden, und eine Massivgarage hält mindestens 30 Jahre und ist für alle Einsatzgegenheiten optimal.

Oder doch „nur“ ein Carport?

Ein Carport sollte bei der Planung nicht außer Acht gelassen werden. Vor allem, wenn es darum geht, dass „nur“ das Auto im Trockenen steht und das Budget klein ist. Ein Carport kann mit ein bis zwei Freunden ohne Probleme innerhalb kürzerster Zeit auf-gestellt werden, benötigt nur Punktfundamente und ist preislich unschlagbar. Auf dem Markt werden qualitativ hochwertige Carport-Bausätze bereits ab ca. eintausend Euro angeboten.