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Vorschriften zur Hauptuntersuchung und zur Abgasuntersuchung
Montag, den 18. Februar 2013 um 15:21 Uhr

Im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) und der seit 2010 darin integrierten Abgassonderuntersuchung (AU) müssen Sie als Autofahrer bei Neufahrzeugen alle drei Jahre und bei allen anderen Fahrzeugen alle zwei Jahre die Fahrtüchtigkeit und Schadstoffarmut Ihres Fahrzeuge nachweisen. In diesem Zusammenhang interessieren insbesondere die gültigen, seit 2012 teilweise sowohl für die Werkstätten als auch die Kraftfahrzeughalter stark verschärften, Vorschriften.

Die neuen Vorschriften für die "eigentliche" Hauptuntersuchung seit 2012

Gemäß den seit Mitte 2012 verschärften Vorschriften für die Hauptuntersuchung, müssen Sie als Werkstattbetreiber bei jedem für die Hauptuntersuchung angemeldeten Fahrzeug in Ihrer Werkstatt eine Probefahrt mit mindestens 8 Kilometer Geschwindigkeit absolvieren. Zudem erhält der Kraftfahrzeugbetreiber von Ihnen nun noch vertieftere Informationen zu Mängeln an seinem Fahrzeug, um diese besser abstellen zu können. Ferner wird Ihnen die Verwendung eines sogenannten Hauptuntersuchungsadapters (HU-Adapter) nach und nach vorgeschrieben. Auch müssen Sie als Werkstattbesitzer jetzt ein Einstellgerät für den Scheinwerfer besitzen, um notwendige Korrekturen in diesem Bereich durchführen zu können. Eine verschärfte Hauptuntersuchungsbremsenrichtlinie (HU-Bremsrichtlinie) sorgt ferner für eine besonders anspruchsvolle Begutachtung der Bremsfähigkeit des Kraftfahrzeuges. Zu guter letzt kann die HU-Plakette nicht mehr wie bisher zurückdatiert werden.

Die Abgassonderuntersuchung

Zwar wird Ihnen als Fahrzeughalter die erfolgreiche Absolvierung der Abgassonderuntersuchung seit 2010 nicht mehr durch eine eigene Plakette bescheinigt, sondern das Bestehen der Abgassonderuntersuchung wird Ihnen durch das Aushändigen der HU-Plakette gleich mit bescheinigt. Gleichwohl können Sie als Kraftfahrzeughalter die Abgassonderuntersuchung vor der eigentlichen Hauptuntersuchung bei einem dazu berechtigten Betrieb durchführen lassen. Die dabei erhaltene Bescheinigung reichen Sie dann beim Prüfer für die eigentliche Hauptuntersuchung ein. Auch im Hinblick auf die Abgassonderuntersuchung greifen seit 2012 für Sie verschärfte Vorschriften. So muss jedes zu prüfende Neufahrzeug seit 2012 die vom EU-Recht vorgeschriebene Norm 2010 /48/EU erfüllen. Diese neue Norm schreibt weit niedrigere Abgasgrenzwerte als die alte Euro Norm 4 vor.

Fazit

Sowohl für Sie als Werkstattbetreiber als auch für Sie als Kraftfahrzeughalter ist es seit 2012 schwieriger geworden die Vorschriften der Hauptuntersuchung und der integrierten Abgassonderuntersuchung zu erfüllen. Es bleibt daher abzuwarten, ob der Übergang reibungslos gelingen wird. Hier ein nützlicher Link.