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Urlaubszeit, schönste Zeit
Freitag, den 03. April 2009 um 08:01 Uhr

Bald nun ist es wieder soweit, die schönste Zeit des Jahres steht an, die Urlaubszeit. Blechkolonnen schleichen langsam auf den Autobahnen gen Süden. Viele Reisende sind jetzt auch wieder mit ihrem Wohnanhänger zum Urlaubsort unterwegs.

Nun kann aber das Fahren mit Anhänger auch manche Gefahr in sich bergen. Gerade bei nur gelegntlichen Fahrten mit Anhänger kann die Autofahrt schon einmal zu einem Abenteuer werden.

Dieser und jener hat vielleicht schon einmal das Gefühl gehabt, dass der Anhänger sich beim Fahren selbsständig macht und zum Überholen ansetzt. Aber bevor da nun wirklich eine ernsthafte Gefahr besteht, warnt der Anhänger seinen Fahrer in den meisten Fällen vor. Erste Anzeichen für ein "Ausbrechen" des Anhängers äußert sich in einem Schlingern desselben.

Hier ist es nun von Nöten, dass der Fuß vom Gaspedal genommen wird. Eine Temporeduzierung bringt den Hänger wieder auf Kurs. Aber nicht immer kann es so glimpflich abgehen.

So vermeiden Sie Schleudertouren

Sollten nun die Impulse des Anhängers auf das Fahrzeug übertragen werden, dass heißt hier wird vom Fahrzeugheck die Bewegung des Anhängers aufgenommen, dann besteht eine große Schleudergefahr. Hier sollte nun der Fahrer mit Bremsen das Tempo verringern. Günstig ist hierbei, den Moment abzuwarten, in dem sich das Fahrzeug und der Anhänger in einer Linie befinden.

Von Vornherein sollte der Anhänger nicht überladen sein. Die zulässige Anhängerlast muss eingehalten werden. Diese findet man im Fahrzeugschein. Beim Fahren mit einem Anhänger sollte das Tempo eingehalten werden.

Tipps für einen schönen Urlaub mit dem Auto

Bei einem Limit von 80 bzw. 100 Kilometern pro Stunde bleibt das Fahrzeuggespann in der Regel in der Spur, vorausgesetzt es werden nachfolgende Hinweise berücksichtigt. Es sollte die Stützlast voll ausgeschöpft werden.

Hierbei sollte der Schwerpunkt kurz vor der Anhängerachse liegen. Auch sollte bei der Beladung des Anhängers darauf geachtet werden, dass die Ladung richtig verstaut wird. Dabei sollte die schwerste Ladung immer in Schwerpunktnähe vor der Achse stehen. Wichtig ist auch die Überprüfung des Fülldrucks der Anhängerreifen. Angemerkt sollte auch werden, dass ein Wohnanhhänger alle 24 Monate dem TÜV vorgestellt werden muss. Dies gilt für Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 750 kg und 3,5t.

Wenn der Wohnanhänger eine Kochgelegenheit besitzt, dann ist hier alle zwei Jahre eine Gasprüfung von Nöten. In den meisten Fällen wird diese im Zusammenhang mit der Hauptuntersuchung durchgeführt.

Nun können wir nur noch eine "Gute Fahrt" wünschen!