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Festival of Speed – Treffen der Oldtimer
Dienstag, den 14. Juli 2009 um 13:26 Uhr

Für drei Tage konnten Fans die Legenden der Formel-1 in Action beachten. Das Festival of Speed lockte vom 3. Bis zum 5. Juli 150.000 Zuschauer nach Goodwood. Gastgeber des Treffens der Vorkriegsrennwagen war Lord March, welchem nicht nur der Flugplatz, sondern auch die Rennstrecke und die Pferderennbahn gehört. Aber nicht nur das Treffen war ein Highlight, nein auch die diesjährigen Jubiläen von Mercedes und Audi förderten die Feierstimmung. Während Audi aktuell seinen 100. Geburtstag feiert, kann Mercedes auf 75 Jahre Firmenhistorie zurück blicken.

Die replizierten Oldtimer-Raritäten

Die Oldtimer, die in diesem Jahr aufeinander trafen, waren von ganz unterschiedlicher Herkunft und wurden vielfältig präsentiert. Unter anderem konnte man einen Auto-Union Typ A aus dem privaten Besitz eines Belgiers bewundert, der von niemandem anderen als Ferdinand Porsche entwickelt wurde. Hierbei handelte es sich zwar nur um einen Nachbau, welcher jedoch mit insgesamt 20.000 Arbeitsstunden und mehr als 10.000 Teilen dem Original in nichts nachsteht. Auch der Typ D, welcher von der Konstrukteurs-Legende Robert Eberan-Eberhorst entwickelt wurde, war als Replikat vor Ort zu bestaunen.

Das Sterben eines Originals

Auch ein anderer Exot – ebenfalls ein TypD – wurde präsentiert, welcher jedoch als Original nur am ersten Tag einsatzbereit war – ohnehin war es von Audi AG geplant diesen Oldtimer ein letztes Mal zu bewegen, dennoch war die eigenständige Geistaufgabe des über 70jährigen Autos ärgerlich. Hierbei handelte es sich um ein Auto aus dem Jahr 1938, welches 1945 in die Sowjetunion in Einzelteilen verlagert wurde. Auch hier fand man es noch in diesem Zustand und baute die Einzelteile zum Original wieder zusammen.

Die originalen Oldtimer von Mercedes

Mercedes präsentierte vom W25 bis hin zum W125 und W145 ausschließlich originale Oldtimer. Ihre Autos waren nicht nur fahrbereit, sondern erzählten auch etwas über die Firmenhistorie. So konnte man erfahren, dass Mercedes nur silberfarben ist, weil 1934 die Entwickler zur Gewichtsreduktion die Farbe entfernten. Ruhig, melancholisch und vor allem beeindruckend fand das Festival of Speed mit dem Auftritt von Sir Stirling Moss sein Ende.