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| Opel-Verhandlungen mit Magna erneut verschoben |
| Montag, 20. Juli 2009 um 07:54 Uhr |
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Die Vorzüge des Opel-Interessenten RHJ InternationalDer aus Belgien stammende Finanzinvestor RHJ International hat scheinbar das abgegebene Angebot überarbeitet um so einen klaren Vorteil gegenüber Magna zu haben. So umfasst das aktuelle Angebot einige, positive Vorzüge, die sogar den Mitarbeitern und Steuerzahlern zu Gute kommen. Während bei Magna 10.000 Arbeitsstellen gestrichen werden sollen, sind es bei RHJ International etwas weniger. Auch das für Opel prägende Werk in Bochum soll vor einer Schließung verschont bleiben. Ganz im Gegenteil, RHJ plant dort den Opel Zafira herstellen zu lassen. Bochum als Autowerk hätte besonders für Opel einen typischen Charakter, der selbstverständlich auch genutzt werden kann. Zusätzlich gewährt RHJ International einen Garantiebedarf von 3,8 Milliarden Euro, die in maximal fünf Jahren, 2014, schon komplett an die europäischen Staaten zurückerstattet werden soll. Das bedeutet im Endeffekt, dass nicht nur eine dreiviertel Milliarde Euro weniger an Kredit geleistet werden muss, sondern auch, dass der Steuerzahler deutlich weniger belastet wird. Auch das zukünftige Unternehmen hat somit deutlich weniger Finanzlasten, da sowohl aufgrund des geringeren Kredites als auch wegen der verkürzten Rückzahlungsfrist, weniger Zinsen geleistet werden müssen. Die Beteiligten halten sich bedecktDerzeit gibt zwar RHJ International noch keine öffentliche Stellung dazu ab, aber auch die Regierung gab bekannt, dass sie über die aktuelle Situation informiert sei. Magna ist bis Weilen zwar noch immer der Favorit der Regierung und des Opel-Gesamtbetriebsratchef, Klaus Franz, dennoch sollte man RHJ International und auch den aus China stammenden Interessenten und Mitbietenden BAIC nicht unterschätzen. |

Wer letztendlich den Mehrheitsanteil am Opel-Konzern erhalten wird, das ist derzeit noch immer unklar. Auch die endgültige Entscheidungsfindung, welche bisher am 15. Julia mit der einem Vorvertrag zwischen Magna und den russischen Partner statt finden sollte, wurde um einige Tage verschoben. Während jedoch der Opel-Gesamtbetriebschef, Klaus Franz, weiterhin öffentlich bekannt gibt, dass dem Abschluss mit dem österreich-kanadischen Zulieferer Magna eigentlich nichts im Wege stehen würde, und man die paar Tage Verzug nicht überbewerten sollte, berichteten die Medien am Wochenende etwas anderes.



