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| Opel und der finanzielle Verlust |
| Montag, 29. Juni 2009 um 06:41 Uhr |
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Opel verliert sechs Millionen US-DollarDas Umfeld des Unternehmens hat der so genannten WAZ-Gruppe mitgeteilt, dass es sich scheinbar nicht um drei Millionen US-Dollar Verlust täglich handelt, sondern um ganze sechs Millionen. Diese Zahlen beziehen sich hauptsächlich auf den europäischen Markt, welche nun auch die potentiellen Interessenten ins Staunen versetzen. Opel erhöht den Druck auf MagnaDer Automobilhersteller Beijing Automotive Industry Corp – kurz BAIC – will schon Mitte dieses Monats ein überarbeitetes Angebot an General Motors übergeben. General Motors ermöglichte nicht nur diesem Interessenten einen Blick in die Bücher der Opelwerke, nein, auch Ripplewood wurde es dank seines Angebotes gewährt. Der Zuliefere Magna, welcher eigentlich bisher als Favorit bekannt war, wird dementsprechend immer mehr unter Druck gesetzt. So plante Magna gemeinsam mit einigen russischen Machthabern insgesamt mit 55 Prozent an Opel beteiligt zu sein. Somit hätte Magna die Eigentums-Mehrheit, während der Mutterkonzern General Motors gerade mal mit 35 Prozent beteiligt bleibt. Die prozentuale Aufteilung von OpelLaut der Financial Times scheint es so, als können sich General Motors und Magna nicht einigen, da schon im Juli der offizielle Vorvertrag von beiden Parteien unterzeichnet werden sollte. Das Ausbleiben dieser Unterschrift könnte womöglich mit der prozentualen Aufteilung in direktem Zusammenhang stehen. Denn während GM mit 35 Prozent beteiligt ist und Magna mit seinen Partner mit bis zu 55 Prozent die Mehrheit besitzt, verbleiben die gesamten, übrigen zehn Prozent bei den direkten Händlern der Marke Opel. |

Zwar ist noch nicht bekannt, wer letztendlich die meisten Prozente des Automobilherstellers Opel übernehmen wird, aber was an Stelle dessen in der letzten Woche publiziert wurde, ist um ein Vielfaches Erstaunlicher.



