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Jaguar - Eine Klasse für sich
Dienstag, den 14. April 2009 um 10:11 Uhr

Standard oder Swallow ?

Diese Frage stellten sich 1931 im englischen Coventry die Gründer der Beiwagen-Firma Swallow Sidecars, um ihrem ersten Automobil einen Namen zu geben. W.Lyons und W.Wamsley einigten sich auf faire Weise und tauften das Fahrzeug ihrer Firma SS Cars LTD schlicht S.S.1. Bereits fünf Jahre später baute man den heute legendären SS100. Ein von H.Waslake entwickelter Motor verlieh der sportlichen Limousine die Höchstgeschwindigkeit von 100 mph.

Die „eXperimental-Legenden“

Für die Firma und deren Modelle war ab 1945 eine neue Namensgebung unumgänglich: Nach den schrecklichen Kriegsereignissen wurde „SS“ gelöscht. Die Jaguar Cars Ltd. Coventry mit einem fauchenden Jaguarkopf als Markenzeichen war danach mehr als zwei Jahrzehnten ein eigenständiger, sehr erfolgreicher Automobilhersteller. Viele Modelle sind heute begehrte Legenden im typisch englischen Design.
In Coventry wurde erfolgreich eXperimentiert: Mit der Motorserie K waren die Prototypen 160 PS stark und über 200 km/h schnell. Auf der ersten großen Motorshow - Earl’s Court Show - bekam der serienreife XK 120, ein reinrassiger 3,4-Liter-Sportwagen, großes Lob. Die vorgestellten Roadster und Coupés sollten eigentlich nur in limitierte Stückzahl (200) verkauft werden, doch letztlich baute man sie für über 12000 Kunden! Außerdem erlebte der XK 120 eine sportlichere Verwandlung zur sogenannten Competition-Ausgabe. Der C-Typ war auf den Rennstrecken von Siverstone und Le Mans zu Hause und wurde als Sieger im Aluminiumkleid gefeiert. Vom D-Typ existieren nur 16 Straßenversionen mit der Bezeichnung XKSS (!), dann stoppte ein Fabrikbrand sie wie von selbst.

Unter den Fahrzeugen von Jaguar findet man natürlich auch Limousinen der Oberklasse.Von1949 bis 1970 baute man die MK-Serien, deren Motorisierung ständig verbessert und auch vergrößert wurde. Noch großzügiger und eleganter präsentieren sich die Jaguar S-Typ, eine Weiterentwicklung des MK II. Aber eine Steigerung gelang den Engländern trotzdem noch mit den Limousinen XJ6 und XJ12 und den Cabrios der XJ-S-Versionen, die zuletzt noch bis 1996 gebaut wurden. Das schnellste Serienfahrzeug der Welt von 1992 ist die Legende XJ220.

Eine „Zigarre“ schreibt Geschichte

Seine Premiere feierte der Typ E im Jahre 1961, als er den Experimentier-Sportler XK 150 ablösen durfte und zum Nachfolger des Typ D aufstieg. Die liebevoll genannte „Zigarre“ begeisterte sofort: Dem 3,8-Liter-Motor muss man seine Leistung von 265 PS mittels Handschaltung in vier Gängen entlocken. Die Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h erforderte erstmalig Scheibenbremsen für einen Jaguar.
Die zweite Serie wurde mit Hardtop und Automatic ausgestattet: Eine Konzession an Kunden, die Bequemlichkeit und Sportlichkeit liebten. Auch ein „Lightweight“ wurde in kleineren Stückzahlen gebaut. Sein Aluminium-Motor war überragend stark (324 PS), die Leichtmetallkarosserie entsprechend gewichtssparend und das Tempo renntauglich - über 280 km/h. Der Fahrer Graham Hill feierte mit dem Typ E große Erfolge.

Jaguars Zukunft bestimmen die Inder

Bereits 1966 gab Jaguar seine Eigenständigkeit auf, gehörte seit 1988 zu PAG, der Premier Automotive Gruop mit den bekannten Marken Ford, Volvo, Aston Martin auf Motorvision.de, dem besonderen Klassiker unter den Marken der Premier Automotive Group, nach Land Rover. Aktuell ist Jaguar im Besitz des indischen Herstellers Tata Motors. Unter seiner Regie rollen folgende Modelle im Retrolook von den Bändern: S-Typ, XK8 und XKR.
Für die Zukunft scheint die ehemalige Kronkolonie gut gerüstet zu sein - man baut auf Hybridantrieb.

 

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