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Ford Focus RS

Focus ST war gestern. Jetzt lässt es Ford richtig krachen: ...

Ford Focus RS
Montag, den 02. März 2009 um 09:45 Uhr
Ford Foucs RSFocus ST war gestern. Jetzt lässt es Ford richtig krachen: In Genf steht ein giftgrünes Ungetüm, dass nur noch entfernt an den biederen Kompaktwagen erinnert – der Focus RS.
Zwei Buchstaben, die den Unterschied machen. 305 PS bringen den Boliden ordentlich auf Trab. Eigentlich eine wahnwitzige Idee der Konstrukteure auf einen Allradantrieb zu verzichten. Doch Widererwartens reißen die bei 2300 Umdrehungen anliegenden 440 Newtonmeter die Vorderachse nicht auseinander. Mag sein, könnte man denken, aber auf die Straße bringt man diese Kräfte niemals. Weit gefehlt. Dank der extra für den Focus RS entwickelten Revo-Vorderachse und den Verzicht auf die sonst übliche McPherson-Technik, lösen sich die sportlichen Ambitionen nicht in Rauch auf. Der GTI-Killer dreht sauber hoch, erreicht in 5,9 Sekunden die Hunderter-Marke und gibt sich erst mit 263 km/h zufrieden. Ganz nebenbei wird der RS dadurch zum derzeit schnellsten Serien-Ford, denn alle anderen hochmotorisierten des Herstellers werden spätestens bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt.

Auch im Bereich Handling kann der brachiale Bruder glänzen. Natürlich ist alles auf Sportlichkeit ausgelegt: Extra straffes Fahrwerk, kurze Federwege und Spurverbreiterung sind Pflicht, um das Biest im Zaum zu halten. Aber auch im Stadtverkehr lässt sich der RS kultiviert bewegen. Der Verbrauch bei normaler Gangart liegt laut Werksangabe bei 9,3 Litern. Kann man ihn also als alltagstauglich bezeichnen? Bedingt. Denn einen Wolf im Schafspelz haben die Ford-Entwickler keinesfalls auf die Achsen gestellt.

Weit aufgerissener Kühlergrill, breite Flanken, Nüstern in der Motorhaube und riesiger Heckspoiler. Auch an den beiden armdicken Endrohren sollte man vor dem Start kurz anklopfen und eventuelle Übernachtungsgäste des Platzes verweisen. Im Innenraum warten Recaro Sportsitze darauf den Fahrer ordentlich einzuzwängen. 3 Zusatzinstrumente für Lade- und Öldruck sowie Temperatur machen den Passagieren nochmal deutlich, womit sie es hier zu tun haben.

Ein Wermutstropfen bleibt aber: Möchte man sich in den Club der Vollgasfreunde einkaufen, werden 33.600 Euro fällig. Weiter Informationen auf der Webseite von Ford
 

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