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Opel Mokka wird zukünftig in Spanien gebaut
Donnerstag, den 11. Juli 2013 um 13:16 Uhr
Der angeschlagene Autobauer Opel will seinen kleinen SUV Mokka künftig in Spanien herstellen. Damit werden auf der einen Seite nahezu 6.000 Arbeitsplätze im spanischen Saragossa gesichert. Darüber hinaus profitiert aber auch das deutsche Werk im Eisenach.

Herstellung des Opel Mokka wird von Südkorea nach Spanien verlagert

Bislang wurde der Opel Mokka ausschließlich im asiatischen Südkorea hergestellt. Ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres jedoch wird die Montage des Wagens in Saragossa vorgenommen, wie der Tochterkonzern von General Motors nun informierte. Hierfür wird der deutsche Autobauer nach eigenen Angaben rund 62 Millionen Euro investieren. Damit erfolgt die Sicherung von fast 6.000 Arbeitsplätzen in der spanischen Stadt. Zudem wird die Auslastung der europäischen Fabriken des Herstellers im Gesamten verbessert.

Mokka-Verlagerung nach Spanien Teil der Zukunftsstrategie

AutoDiese Entscheidung von Opel ist ein Part der großen generellen Strategieentscheidung des in die Krise geratenen Autobauers. Mit dem Strategiepapier soll der vor allem in Europa verkaufende Autobauer wieder nach vorn gebracht werden, nachdem er General Motors seit Jahren nur Verluste einbringt. Teil des Papiers ist aber nicht nur die bessere Auslastung der europäischen Kapazitäten sondern beispielsweise auch die Schließung des Opel-Werkes in Bochum sowie die Streichung von Tausenden Arbeitsplätzen. Denn wie zahlreiche andere Autobauer auch, leidet der Traditionshersteller unter der Absatzkrise in Europa – insbesondere da der Konzern praktisch nur auf dem heimischen Kontinent agiert.

Betriebsrat begrüßt Entscheidung der Opel-Spitze

Beim Betriebsrat stieß die Entscheidung in Sachen Opel Mokka auf große Zustimmung. Nach Angaben von Opel-Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug erfolgt damit die Umsetzung einer langjährigen Arbeitnehmerforderung. Bislang werden in Saragossa der Meriva und der Corsa zusammengeschraubt. Mit der Entscheidung profitiert demnach auch der deutsche Corsa-Standort Eisenach in Form einer besseren Auslastung. Nun zeige sich wie wichtig der Sanierungstarifvertrag ist, der zwischen der Adam Opel AG und der IG Metall geschlossenen wurde.