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Mercedes-Benz goes green
Dienstag, 21. Juli 2009 um 08:27 Uhr

Nicht zuletzt durch die harsche Kritik am Automobilriesen und die vielen Mitbewerber, die dauernd das grüne Los ziehen, sieht sich Mercedes als „ein wenig hinten dran“. Das ist auch der Grund, warum Klaus Maier, Vertriebschef bei Mercedes, auch auf der TecDay im April saftige Einlagen visionärer Einblicke in die Zukunft von Mercedes wie am Fließband zum Besten gab.

Neue Mercedes-Modelle besonders umweltfreundlich

Maier berichtete von der neuen Linie des Konzerns, welche ganz im Sinne des Umweltschutzes sein soll. So schwärmte er beispielsweise von der großen Produktpalette von derzeit 116 Modellen, welche die EU-5 und EU-6-Norm erfüllen, und mit denen Mercedes die Umweltrichtlinien von 2014 bereits heute voll erfülle.

So setzt Mercedes nicht nur auf den Hybrid-Motor, sondern erhofft sich in Zukunft auch viel mehr vom reinen Elektromotor. Es sollen auch diverse Hochklasse-Modelle mit einem solchen Motor ausgestattet werden. Darunter auch der neue SLS.

Mercedes bricht nicht aus der Reihe

Andererseits ließ Maier auch keinen Zweifel, dass Mercedes auch in Zukunft auf den Verbrennungsmotor setzen wird. Schließlich benötigt ein alternativer Antriebsmotor auch eine alternative Infrastruktur, so Maier. Natürlich ist klar, dass Maier damit die Nachfrage des Kunden meint, welche noch zum größten Teil zum klassischen Verbrennungsmotor tendiert.

Änderungen sind in Sicht – schon für 2009

Es ist im Ganzen eine positive Richtung, die Mercedes nun einschlägt. So gab Maier auch bekannt, dass für den umweltbewussten Kunden Ende des Jahres 58 BlueEfficiency-Modelle zur Auswahl stehen werden. Ein großer erster Schritt auf dem erklärten Weg zum Marktführer für alternativ angetriebene Autos ist das schon.

Was auf Dauer von der Zweigleisigkeit des Konzerns zu halten ist, und welche Ergebnisse zu erwarten sind, wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen. So will Mercedes noch mehrere Technologien optimieren, um dem durch Nachlässigkeit entstandenen negativen Eindruck entgegen zu wirken. Das Ziel ist klar: Marktführerschaft für alternative Antriebe.