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Porsche - An eigenen Zielen gescheitert
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Montag, 04. Mai 2009 um 10:53 Uhr

Kaum zu glauben aber wahr: Selbst der renommierte Hersteller Porsche befindet sich zur Zeit in fianziellen Schwierigkeiten. Diese sind allerdings zum größten Teil selbst verschuldet: Die Ziele sind anscheinend zu hoch gesteckt worden, denn die Übernahme des VW Konzerns hat sich fürs erste als Milliardengrab entpuppt.

Porsche und VW sollten eigentlich fusionieren

Nachdem 51 % des Volkswagen Herstellers übernommen worden sind, hatte man sogar ursprünglich die Idee, die Anteile auf 75 % zu steigern, was nach dem derzeitigen Stand so gut wie unmöglich ist. Für dieses Unterfangen wurden bis jetzt knapp 23 Milliarden Euro ausgegeben. Die Porsche Holding bilanziert jedoch Verbindlichkeiten von 16,2 Milliarden Euro. Dies zeigt auf, das zuviel in den VW Konzern investiert worden ist.

Natürlich muss für diese Geschichte ein Sündenbock gefunden werden und in diesem Falle haben sich gleich zwei gefunden: Porsche Boss Wendelin Wiedeking und der Finanzvorstand Holger Härter sollen ihre Posten an Winterkorn und VW-Finanzchef Hans Dieter Pötsch übergeben. Ein herber Schlag.

Ein Rettungsplan existiert, der eigens von Piëch entworfen worden ist: VW soll das Porsche Autogeschäft mit 11 Milliarden kaufen.

Die endgültige Entscheidung über die Zukunft von Porsche und VW wird am kommenden Mittwoch gefällt.